Der erste Moment von 10 oder mehr Jahren…

… ist immer wieder sehr bewegend und sagt viel darüber aus, wie Mensch und Hund in Zukunft miteinander leben werden.

Der zweijährige Rüde Samu (unser Titel-Hund!) kam am 12.7. aus Ditrau in Deutschland an, wurde am Sonntag von seiner Familie bei mir abgeholt. Seitens der Menschen hatte es ja schon virtuell gefunkt, die Bilder der Homepage hatten die Familie überzeugt: der und kein anderer soll es sein! Nur Samu selbst wusste noch nichts von seinem Glück!

Die erste Kontaktaufnahme verlief sehr zögerlich; Samu hatte sich in einer dunklen Ecke verkrümelt. Dort wurde er ausgiebig gestreichelt und konnte sich entspannen. Er war nicht ängstlich sondern nur unsicher, daher haben wir entschieden, ihn auf die Terrasse zu tragen und mit der neuen Situation zu konfrontieren. Die erste halbe Stunde blieb er wie versteinert sitzen, doch die Neugier hat schnell gesiegt: alles war friedlich, die Menschen waren nett, die Hunde freundlich …

Hier mal ein paar Bilder der ersten Kontakte mit seinem neuen Frauchen und mit seiner Hunde-Freundin Funny. Danach hat er super komfortabel den letzten Teil seiner Reise in einem Wohnmobil zurückgelegt. Am Mittwoch bekam ich folgenden Bericht und ein paar Fotos von seiner neuen Familie:

Bei uns läuft es sehr gut. Die Fahrt und die Ankunft hier waren problemlos. Montag war sehr ruhig – da war es eher ein Liegehund als ein Laufhund. Ich habe ihn in den Garten „genötigt“ und dann lag er draußen. Er hat dann dort irgendwann auch gepieselt. Er hat angefangen, Kontakt zu mir und auch Funny zu suchen.

Gestern war es dann schon viel besser und er ist von sich aus in den Garten gekommen, weil Funny und ich draußen waren. Er kam dann zu mir und hat sich kraulen lassen. Man konnte ihm den Schalk anmerken, den er auspacken wird, wenn er angekommen ist. Ganz nebenbei hat er dann auch noch sein großes Geschäft im Garten erledigt.

Nach zwei Nächten auf der Couch habe ich letzte Nacht wieder im ersten Stock im meinem Bett geschlafen. Da er noch keine Treppen läuft, wurde er mit nach oben getragen und hat dann friedlich auf seiner Decke neben meinem Bett geschlafen.

Mit Zeit und Geduld wird er ankommen und ein lustiger kleiner Mann sein, der es faustdick hinten den Ohren hat.

Besser kann es doch nicht sein.